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Zu Unrecht eine Randerscheinung

Dachränder sind ein nicht unwesentliches Detail, wenn es darum geht eine lange Dach-Lebensdauer zu gewährleisten. Dank durchDACHter Lösungen von Amann fügen sich Randabschlüsse dezent in die Optik ein.

Blechloser Randabschluss

Gerade in der modernen Architektur werden an die Ästhetik immer neue und außergewöhnliche Maßstäbe gesetzt. Bei Betonbauten ist es mittlerweile oft üblich, dass kein sichtbarer Blechabschluss an der Attika ist. Am Dachrand erfolgt der Abschluss der Flachdachbahn an einem zurückgesetzten Winkel aus folienkaschiertem Blech und einem dicht auf den Beton gespachtelten SUCOTAPE Fugenband. Diese Randausbildung ist von „unten“ nicht sichtbar und beeinträchtigt daher die Optik nicht.

Ein viel bestauntes Objekt, das eben diesen blechlosen Randabschluss anwendet, ist der Rohner Hafen am österreichischen Bodenseeufer. Die besondere Lage am Rande eines Naturschutzgebietes forderte einen reduzierten Bau, der Teil der Landschaft ist. Aus diesem Grund entschieden sich die Architekten für Beton als Baumaterial. Ziel der Architekten war es eine Patina zu erhalten, welche sich wie die Natur der Umgebung anpasst und nicht durch bauliche Maßnahmen beeinflusst wird. Deshalb wurde von AMANN die DachMarke in Zusammenarbeit mit den Architekten ein blechloser Dachrandabschluss entwickelt, welcher seither auch bei anderen Projekten angewendet wurde.

Am Dachrand erfolgt die Linienbefestigung der Sucoflex Kunststoff-Abdichtungsbahn mittels folienkaschierten Blechwinkeln. An diese wird auf der Dachinnenseite die Abdichtungsbahn angeschweißt. Durch die Anwendung des SUCOTAPE Fugenbandes ist über die thermische Verschweißung ein sicherer Anschluss an den folienkaschierten Blechwinkel möglich. Die gesamte Dachkonstruktion ist dabei von unten nicht sichtbar und vermittelt dem Betrachter das Gefühl einer rundum homogenen Oberfläche.

Für ein langes Dachleben

Anschlüsse, wie zum Beispiel Randabschlüsse, stellen oftmals Wartungsfugen dar. Bei den momentanen Schadensstatistiken sind fehlerhafte, oder nicht mehr funktionsfähige Anschlüsse eine der Hauptsanierungsursachen. Es sollte daher das Ziel eines jeden Verarbeiters sein die Anschlüsse dauerhaft zu gestalten und Wartungsarbeiten möglichst gering zu halten.

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