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© Jana Madzigon

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Vom Pressen und Falzen. nextroom fragt Ursula Obernosterer

Langlebigkeit und ein geringes Gewicht, das macht den Werkstoff Aluminium aus. Was haben die PREFA Dach- und Fassadensysteme heute noch mit dem Spenglerhandwerk gemeinsam? nextroom fragt Ursula Obernosterer, Leiterin der Objektberatung für PREFA. Eine Reportage von Martina Pfeifer Steiner

Für die baulichen Herausforderungen der Nachkriegszeit ein höchst geeigneter Ansatz: Ein Salzburger Spenglermeister entwickelte vor über siebzig Jahren das Dacheindeckungssystem aus gepressten Aluminiumplatten, verbunden durch Falze: eine ‚PREss-FAlz-Platte‘ eben. Heute stellt PREFA Dach- und Fassadensysteme aus Aluminium her und ist Teil der Unternehmensgruppe des Industriellen Dr. Cornelius Grupp. Aus einer kleinformatigen Dachplatte ist eine farb- und formenreiche Produktpallette von über 5.000 inklusive Kleinteile geworden, die ausschließlich an den zwei Produktionsstandorten in Österreich und Deutschland hergestellt werden.

Auch wenn PREFA heute europaweit in 22 Länder exportiert, bleibt das Unternehmen ganz nahe am Handwerk. In den neun internationalen PREFA Academy Standorten werden jährlich mehr als 3.500 HandwerkerInnen geschult und diese tragen mit ihrem Knowhow auch wesentlich zur Produktweiterentwicklung bei.

Die Stärken des Werkstoffs Aluminium sind einfach darzulegen: Durch das geringe Eigengewicht ist dieser leicht zu verarbeiten, zu transportieren und auch in Extremlagen gut einsetzbar, wie man in den „PREFArenzen“ – ein jährlich erscheinendes Architekturmagazin über Referenzbauten – an der Seethalerhütte am Dachstein nachvollziehen kann. Die Haltbarkeit ist ebenfalls ein großer Vorteil. Aluminium rostet nicht, die Wartung reduziert sich auf beispielsweise das Abwaschen der Fassade und dies nicht notwendigerweise. Das älteste bekannte Aluminiumdach ist die Kuppel der Kirche San Gioacchino in Rom aus dem Jahr 1898, und auch Otto Wagner hat bei der Postsparkasse (1904-1912) mit Aluminium gearbeitet. Den Begriff Nachhaltigkeit darf man ebenfalls in diesem Zusammenhang verwenden. Nach relativ aufwändiger Produktion ist Aluminium unendlich oft und ohne Qualitätsverlust recycelbar. Sekundäraluminium benötigt nur noch fünf Prozent der Primärproduktionsenergie.

„Wir sind unserem Firmenslogan entsprechend auch starke Partner und Begleiter in der Umsetzung von Dach- und Fassadenlösungen“, stellt Ursula Obernosterer, Leiterin der Objektberatung für PREFA fest. Ein Beispiel für die Weiterentwicklung von „Customized Colour“ und individueller Details sind die Korbetagen, der Dachaufbau eines Jahrhundertwendehauses in unmittelbarer Nachbarschaft der Prachtbauten in der Wiener Innenstadt. In goldigem Farbton getüncht sind Dach und Fassade, komplett abgestimmt auf das architektonische Gesamtkonzept.

Hinweis: Das PREFArenzen Architekturmagazin zeigt internationale Bauten, die mit PREFA Produkten realisiert wurden und kann bei www.prefa.at bestellt werden.

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