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Copyright: David Schreyer

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Neues Design für Brillenmanufaktur

Bei der Betonfassade eines österreichischen Brillenherstellers dominieren vor allem kreisrunde Öffnungen. Für den außergewöhnlichen Look nutzten die Architekten eine besondere Matrize von RECKLI.

Bei der neuen Lager- und Fertigungshalle von Silhouette, einem österreichischen Brillenhersteller, kann von außen schon erkannt werden, worum es sich im Inneren dreht: Das Gebäude greift mit seinem leichten Bogen die Form einer Linse auf und die Öffnungen in der Fassade erinnern aufgrund ihrer kreisrunden Form an Brillengläser.

Das Unternehmen, welches seit 1964 am Standort Linz Brillen produziert, zeichnet sich durch seine Handwerkskunst und innovativen Designs aus. „Der Entwurf versucht Leichtigkeit und Stärke – zwei wesentliche Schlagworte der Firmenideologie – in gebauter Form zu vereinen und gleichzeitig zeitgemäßes und zeitloses Design zu schaffen“, so die Planer vom Büro X Architekten. Eine Hommage an die Linsenform stellt eine rechteckige Box, die von einer konvexen Linie durchquert wird, dar. Diese bildet gleichzeitig die Basis für den Entwurf.

Eine gerasterte Loch-Perforierung prägt die konkave Südseite. Auf der Nordseite befinden sich große Öffnungen mit konvexer Verglasung, welche den Gegenpart bilden. 81 Großflächenplatten mit kreisrunden Fenstern wurden hierfür verwendet. Durch den Einsatz von Weißbeton bekommt der Bau eine edle Note.

Da Plafond-Matrizen sich besonders gut für die Herstellung von Sichtbeton eignen, bezog Systembau Eder eine individuell angepasste Plafond-Matrize von RECKLI, um die Platten mit den kreisförmigen Aussparungen herzustellen.

In der hauseigenen Schreinerei von RECKLI wurde das Positivmodell mit runden Wannen mit einem Rundungsprofil gefertigt, auf dem später die Matrize gegossen wurde. Ein Aussparungskörper aus Holz, an dem ein Polyurethan-Profil fest angegossen wurde, wurde von RECKLI zusätzlich gefertigt. Der Betriebsleiter Sven Kosjak meint dazu: „Wir haben in Handarbeit die Höhen der Plafonds so angleichen müssen, dass der Übergang von Matrize zum Profil wirklich nahtlos ist.“ Die beiden Teile wurden von Systembau Eder im Werk auf der Schalung fixiert und so konnten die Betonfertigteile hergestellt werden.

Die moderne und technisch versierte Brillenmanufaktur erhält durch die individuell gefertigte Fassade ein eindrucksvolles Erscheinungsbild.

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