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Logenplatz in der Sonne für guten Wein

Bei der neu gebauten Weinerlebniswelt in Eichberg Trautenburg sorgt das FIGO AMADE Dach- und Fassadensystem von Filli Stahl dafür, dass Weine und Besucher auch schlimmsten Wetterbedingungen trotzen.

Das Weingut Skringer im steirischen Eichberg-Trautenburg stieß in den letzten Jahren durch gestiegene Nachfrage und vergrößerte Anbauflächen an die Grenzen der Lagermöglichkeiten. Schließlich brauchen die hochwertigen Weine der Sorten Sauvignon Blanc, Welschriesling, Muskateller, der Burgunderfamilie und besonders die Lagenweine, wie Kasabathi und Trautenburg, Platz, um in Ruhe zu reifen. Strenge Vorgaben des Landschaftsschutzes und örtlicher Baubehörden machten den Bau einer größeren Kellerei und fünf Weinchalets als Übernachtungsmöglichkeit für Gäste zur Herausforderung.

Nach intensiver Planung entschloss sich das ausführende Planungsbüro Reiterer & Schantl OEG schließlich für die Umsetzung einer besonders nachhaltigen Holz-Stahl Hybridbauweise - alle eingesetzten Materialien sind rückbaubar, wiederverwertbar und erweiterbar. Das Erscheinungsbild des Weinkellers wird durch traditionelle Steildachkonstruktionen in Verbindung mit einem modernen Flachdachsystem geprägt. Die dahinter liegenden Weingutchalets fügen sich natürlich in die Landschaft ein und ziehen Blicke auf sich.

Dach und Fassade aus einem Guss

Zunehmend raue Klimabedingungen verlangten nach einem besonders stabilen, langlebigen Dach- und Fassadensystem, das auch Hagelstürme unbeschadet übersteht. Die Lösung: das FIGO AMADE Dach- und Fassadensystem in Hagelschutzklasse 5. Dessen Flexibilität ermöglichte die Verkleidung des gesamten Projektes mit nur einem System. Die Wahl viel auf den Braunton „Testa di Moro“ in einer Stucco dessinierten Oberfläche, der sich in Verbindung mit dem naturbelassenen Lärchenholz fast nahtlos in die Umgebung einfügt. Insgesamt wurden ca. 800 m² Dachfläche und ca. 600 m² Fassadenfläche mit der Platte verkleidet. Dank umfangreichem Zubehör steht auch einer späteren Erweiterung der Dachflächen mit einer Solar- oder Photovoltaikanlage nichts im Wege. Sogar der knifflige Sonderwunsch des Architekten, die Sockelabschlüsse der Fassaden an den Geländeverlauf anzupassen, konnte umgesetzt werden.

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