Blähton im Lebenszyklus

Von der Tongrube bis zum Rückbau überzeugt Liapor-Blähton mit Ressourceneffizienz und vollständiger Recycelbarkeit. Neue EPDs belegen die erstklassige Ökobilanz.

Ökologischer Ursprung und schonende Rohstoffgewinnung

Basis des Liapor-Blähtons ist rund 180 Millionen Jahre alter, naturreiner Lias-Ton. Der Abbau erfolgt ressourcenschonend und integriert regionale Aushubmassen im Sinne geschlossener Stoffkreisläufe. Kurze Werksanbindungen senken verkehrsbedingte Emissionen. Nach der Tonentnahme entstehen durch gezielte Renaturierung wertvolle Biotope und Rückzugsräume für den Artenschutz, wie das Beispiel der 17 Hektar großen Umweltstation Unterstürmig veranschaulicht.

Effiziente Produktion

Die Verarbeitung im Werk folgt einem abfallfreien Industrieansatz:

Volumenausbeute: Aus einem Kubikmeter Rohton entstehen rund fünf Kubikmeter gebrauchsfertiger Blähton.

Erneuerbare Prozesswärme: Moderne Rauchgasreinigungen sichern saubere Abluft, während die Befeuerung zunehmend auf Biomassen wie Holzmehl und Kiefernölpech umgestellt wird.

Zukunftsoffene Technik: Die Anlagen bereiten die Einbindung von Wasserstoff und Wärmerückgewinnungssystemen für Trocknungs- und Energieprozesse schrittweise vor.

Emissionsarme Logistik über das Wasserstraßennetz

Liapor nutzt neben LKWs gezielt den klimafreundlichen Transport per Schiff. Über die werkseigene Lände am Main-Donau-Kanal in Pautzfeld werden jährlich rund 20 Prozent des Produktionsvolumens per Frachtschiff transportiert. Mit einem Ausstoß von lediglich rund 15 g CO₂ pro Tonnenkilometer gegenüber etwa 50g beim Lkw reduziert dieser Verkehrsträger die transportbedingten Emissionen drastisch.

Dauerhafte Nutzung und Rückgewinnung

Bei der Nutzung als Baustoff spielt Liapor-Blähton eine seiner größten Stärken aus, und zwar seine praktisch unbegrenzte Lebens- und Nutzungsdauer.

Ganzheitlich positive CO₂-Bilanz: Die hohe Wärmedämmung ohne künstliche Dämmstoff-Verbundsysteme spart über Jahrzehnte hinweg ein Vielfaches der grauen Herstellungsenergie ein. Die mineralischen Oberflächen sind wartungsfrei.

Echtes Baustoff-Recycling: Nach Nutzungsende lässt sich Liapor ohne Qualitätsverlust aufbereiten und ist ganz ohne Abfälle recyclebar. Ausgediente Dämmbetone oder Mauersteine fließen als vollwertige Sekundärrohstoffe wieder in neue Baustoffe ein.

EPDs für Liapor-Blähtongranulat!

Das aus Lias-Ton gefertigte Liapor-Blähtongranulat der Lias Österreich GesmbH überzeugt durch seine erreichten Werte und seine sortenreine Recycelbarkeit. Die neuen EPDs belegen diese Werte und schaffen klare Planungs- und Entscheidungssicherheit für nachhaltiges Bauen.

Die EPDs finden Sie in den Produktbroschüren.

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