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Verbindung von Architektur und Mode: das Abdoun Fashion Atrium

Beim Bau des Abdoun Fashion Atriums in Amman wurde größter Wert auf Design und Erscheinungsbild gelegt. Composite Verbundplatten von VMZINC verleihen der Gebäudehülle die gewünschte Raffinesse.

In einem im Aufruhr befindlichen Nahen Osten rühmt sich Jordanien einer stabilen Lage und eines relativen ökonomischen Wohlstands, was den Bau neuer Einkaufszentren wie des Abdoun Fashion Atrium erklärt. Der planerische Ehrgeiz war groß. Der Bauträger wollte nicht einfach nur eine Abfolge von Boutiquen. Ihm schwebte vielmehr ein avantgardistisches Ensemble vor, das dem exklusiven Charakter der Haute Couture-Häuser gerecht wird. Das vom Architekten Khalid Nahhas vom Architekturbüro SYMBIOSIS DESIGNS LTD. entwickelte Raumprogramm verteilt sich auf zwei Blocks, die spielerisch in Opposition zueinander gehen. Ein Gebäude ist opak, massiv, unregelmäßig und gewagt durch seine spektakuläre freitragende Struktur Das zweite Gebäude hat die Form eines Prismas. Es steht stabil und fest verankert im Boden und bildet einen gelungenen Kontrapunkt.

Schauplatz dieser Konfrontation ist ein Wohnviertel der Hauptstadt Amman. Auf einem Grundstück mit strengen Baubestimmungen entfaltet sich der Antagonismus auf subtile Weise. Die Ausrichtung der Gebäude entlang der Längsachse des Grundstücks lässt den Blick tief eindringen und bietet Ausblicke auf die Landschaft am Horizont. Die gesetzlich vorgeschriebenen Abstände am Grundstücksende und an der Straßenseite zu den Nachbargrundstücken führten dazu, dass zwei kleine Plätze angelegt wurden. Hier ist der Eingang des Einkaufszentrums, das die Besucher wahlweise über eine riesige Treppe oder eine Rolltreppe betreten. Die unterschiedlichen Ebenen, die Anordnung von Fußgängerbrücken, Laufstegen und Leerräumen sorgen für eine vielfältige Weggestaltung, die von der Straße aus nicht erkennbar ist.

Die unregelmäßigen, schmalen Öffnungen in der Fassade sehen so aus, als wären sie in eine mineralische Masse, die ganz aus QUARTZ-ZINC besteht, hineingehauen worden. Die Zinkhülle wirkt steif wie eine Schale oder ein Schild. Die willkürliche Anordnung der Öffnungen lässt die normalen Regeln des Bauens vergessen und hebt die Schwere zugunsten von Flüssigkeit und Leichtigkeit auf.

Diese Eigenschaft war für die Wahl des Materials für die Gebäudehülle ganz entscheidend. Die Architekten wollten ein Material, das leicht ist und auf die Wechselfälle des Wetters reagiert. Und natürlich sollte es auch sein. Daher entschieden sie sich schließlich für perforierte VMZ Composite Verbundplatten, die Licht von außen filtern sowie Öffnungen nach außen ermöglichen.

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